Playlist mit Mixed Styles





Cinema Preview - Die Kinoneuvorstellungen vom 02.04. - 09.04.2012




Iron Sky
Originaltitel:   Iron Sky
Filmgenre:   Science Fiction
Land (Jahr):   Finnland, Großbritannien, Kanada, Deutschland (2011)
FSK Freigabe:   ab 12 Jahren
Filmdauer:   93 Min.
Kinostart D:   05.04.2012
Dt. Filmseite:   HIER
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Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs schaffen es die Nazis mit Hilfe von riesigen Ufos, sogenannten Reichsflugscheiben, die dunkle Seite des Mondes zu besiedeln. Als sie im Jahr 2018 zufällig von einer amerikanischen Mondmission entdeckt werden, sehen sie ihre Zeit gekommen, um wieder nach der Weltherrschaft zu greifen. Von nun an lastet das Schicksal der Menschheit auf den Schultern von Renate Richter (Julia Dietze), eine von der Nazi-Ideologie überzeugte Lehrerin mit Gretchenfrisur. Auf der Erde angekommen wird ihr jedoch schnell bewusst, dass sie ihr Leben lang einer Lüge aufgesessen ist. Nur wie soll es ihr gelingen, ihren machtbesessenen Verlobten Klaus Adler (Götz Otto) und dessen Götterdämmerung aufzuhalten?


Iron Sky vereint mehrere Filmelemente, welche auf den ersten Blick unvereinbar scheinen: einen Nazi-Trashfilm, eine Polit-Satire und einen Sci-Fi-Blockbuster. Leider will den Filmemachern dies nicht immer so richtig gelingen, wodurch der Film stellenweise recht langweilig ist, bevor es dann zum finalen Showdown kommt. Dennoch gibt es viele lustige Momente, die durschaus sehenswert sind. Für Begeisterung sorgen insbesondere der finnische und der nordkoreanische UN-Botschafter. An die eigentliche Geschichte und Hintergründe des Nazi-Regimes kann der Film leider nicht anknüpfen, was er allerdings auch nicht muss. Für einen, fast ausschließlich von Fans finanzierten, Film mit wenig Buget sind vor allem die Effekte und die grafische Umsetzung sehr gut gelungen.

Fazit: Iron Sky ist bei weitem kein großes Kunstwerk, aber eine solide Trash-Umsetzung mit Humor.
Regie: Timo Vuorensola
Drehbuch: Michael Kalesniko, Johanna Sinisalo, Jarmo Puskala
Produktion: Oliver Damian, Michael Cowan, San Fu Maltha, Tero Kaukomaa
Cast: Udo Kier, Irshad Panjatan, Harald Koch, Götz Otto, Ramin Yazdani
Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
Originaltitel:   Mirror Mirror
Filmgenre:   Fantasy, Märchen
Land (Jahr):   USA (2012)
FSK Freigabe:   ohne Altersbeschränkung
Filmdauer:   106 Min.
Kinostart D:   05.04.2012
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Was bringt eine Königin in den besten Jahren (Julia Roberts) so richtig auf die Palme? Ihr bekümmerlicher Kontostand? Krähenfüße um die Augen? Ja, das auch – vor allem aber, dass ihre junge Stieftochter (Lily Collins) schöner sein soll als sie...! Der alte Zauberspiegel lügt nun einmal nicht, und so verbannt sie Schneewittchen kurzerhand in den Wald. Die trifft dort auf eine Bande kleinwüchsiger Kleinkrimineller (auch bekannt als die Sieben Zwerge). Gemeinsam schmieden sie den Plan, die Königin vom Thron zu stürzen. Zwischen die Fronten gerät Prinz Andrew Alcott von Valencia (Armie Hammer), in den sich Schneewittchen auf den ersten Blick verliebt. Doch auch die Königin hat ein Auge auf den wohlhabenden Schönling geworfen. Schon stehen sich Stiefmutter und Stieftochter in einer doppelten Fehde um Prinz und Königreich gegenüber ...


Die Trailer des Films vermitteln einen völlig falschen und schlechten Eindruck vom Film selber. Es hat den Anschein, als würde Spieglein Spieglein nur eine Parodie auf das eigentliche Märchen sein. Weit gefehlt. Die Geschichte ist zwar im großen und ganzen dieselbe, wurde aber hier und da abgeändert, was für frischen Wind in der Erzählung sorgt. Auch bringt der Film viel Arbeit für die Lachmuskeln mit, wobei der Regisseur einige Szenen ruhig hätte weglassen können. Dennoch ist Spieglein Spieglein der perfekte Film für Familien und für all jene, die sich im Kinosessel zurückfallen lassen wollen und knappe zwei Stunden lustige Unterhaltung suchen.

Fazit: Wer mit wenig Erwartungen in diesem Film geht, was durch die schlechte Werbung über den Film kein Wunder wäre, der wird auf jeden Fall positiv überrascht werden.
Regie: Tarsem Singh
Drehbuch: Melisa Wallack
Produktion: Brett Ratner, Bernie Goldmann, Ryan Kavanaugh
Cast: Julia Roberts, Sean Bean, Lily Collins, Armie Hammer
The Lady - Ein geteiltes Herz
Originaltitel:   Dans la lumière
Filmgenre:   Biopic
Land (Jahr):   Großbritannien, Frankreich (2011)
FSK Freigabe:   ab 12 Jahren
Filmdauer:   127 Min.
Kinostart D:   05.04.2012
Dt. Filmseite:   HIER
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Der Film erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Freiheitskämpferin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und ihres Mannes Michael Aris - ein Paar, das sein persönliches Glück dem friedlichen Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie unterordnete. Basierend auf Gesprächen mit zahlreichen Wegbegleitern Aung San Suu Kyis wurde mit THE LADY erstmals die wahre Geschichte von Burmas Nationalheldin, die leidenschaftlich für ihr Land und ihre Familie kämpft, verfilmt.


Neben Michelle Yeoh in der Hauptrolle ("Tiger & Dragon") ist David Thewlis ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes") als Ehemann zu sehen. Regisseur Luc Besson ("Das fünfte Element", "Johanna von Orleans") offenbart mit seinem neuen Film die ganze Bandbreite seines Könnens und präsentiert mit THE LADY einen ganz besonderen, sensiblen wie berührenden Film - ebenso episch wie dramatisch. Dennoch konzentriert sich Luc Bessons Blick auf Aung San Suu Kyis Leben ganz auf den Privatmensch und weicht den meisten politischen Inhalten leider weiträumig aus.

Fazit: The Lady ist ein gutgemeintes Drama mit einer wichtigen Message, die während des Films leider ein kleines bisschen verloren geht. Für kulturelle Einblicke, beeindruckende Bilder und gute Schauspielkünste lohnt sich der Film aber trotzdem.
Regie: Luc Besson
Drehbuch: Rebecca Frayn
Cast: David Thewlis, Michelle Yeoh, William Hope, Martin John King
 

"We aRe oNe"- KINOTIPP:
  • The Lady - Ein geteiltes Herz



spielfilm.de  
Bildmaterial: spielfilm.de Grafik: trekki001
Am 04.04.2012 um 20:00 Uhr von trekki001


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  #1   Da Bene 06.04.2012 18:16   
heute is es so weit
ich fahr dann mal ins kino
IRON SKY =)




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