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Blamage für Nordkorea - Weltöffentlichkeit blickt auf den missglückten Raketenstart



Erneut blickt die Welt auf Nordkorea: Mit dem Start einer Langstreckenrakete sollte der 100. Geburtstag von Kim Il-sung, dem verstorbenen Staatsgründer der Volksrepublik, zelebriert werden. Doch es kam anders als geplant: Die Mission scheiterte, da die Rakete bereits wenige Minuten nach dem Start explodierte und abstürzte. Neben einer Blamage für den neuen Machthaber Kim Jong-un des Landes sorgte der Vorfall vor allem für heftige internationale Kritik.

Ein US-Regierungssprecher kritisierte das Handeln Nordkoreas, das die regionale Sicherheit bedrohe und internationales Recht verletze. Mit dem Raketenstart habe Nordkorea gegen ein Hilfsabkommen mit den USA verstoßen. „Nordkorea isoliert sich mit seinen provokativen Akten nur weiter und verschwendet sein Geld für Waffen und Propaganda, während die Menschen in Nordkorea hungern“, so der Sprecher von US-Präsident Barack Obama.

Der UN-Sicherheitsrat soll noch heute in einer einberufenen Dringlichkeitssitzung über eine Reaktion auf den Vorfall diskutieren. Bundesaußenminister Guido Westerwelle zufolge habe Nordkorea gegen UN-Resolutionen verstoßen und damit internationale Verpflichtungen nicht eingehalten. Dies verstärke die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel, weshalb eine starke Reaktion des UN-Sicherheitsrats nötig sei.

Andere G8-Staaten wie China und Russland äußerten ebenfalls Kritik an dem Raketenstart, forderten zugleich aber beide Seiten zur Ruhe auf. Der russische Außenminister Sergej Lawrow lehnte härtere Vorgehensweisen gegen Nordkorea mit der Begründung, diese trügen nichts zur Lösung der Situation bei, ab. Verschärfungen von Sanktionen gegen die Volksrepublik Nordkorea seitens der UN sind daher nicht zu erwarten.

Für Nordkorea bedeutet der missglückte Raketenstart in erster Linie einen Rückschlag. Regierungsangaben zufolge sollte das Geschoss vom Typ Umha-3 einen Wettersatelliten ins All bringen. Damit ist es Nordkorea nun zum dritten Mal nicht gelungen, eine Rakete in die Erdumlaufbahn zu schießen. Kritiker befürchten nun, dass sich die Machthaber dazu genötigt fühlen könnten, weitere Tests durchzuführen. Derweil hat Nordkorea angekündigt, die Gründe für den Absturz untersuchen zu wollen.


Focus.de  
Bildmaterial: MDA / dapd Grafik: LaMeS
Am 13.04.2012 um 13:30 Uhr von LaMeS


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  #18   Diego10 15.04.2012 18:51   
Ich denke das größte Problem ist nicht der Militärische Fortschritt sondern eher die Anzahl der Atomwaffen die in Nordkorea einsatzbereit stehen. Gäbe es keine Atomwaffen wäre Nordkorea schon längst Geschichte.
Kleines Beispiel: Hätte Nordkorea USA den Krieg erklärt hätte die NATO nach 2-3 Wochen Nordkorea eingenommen. Problem dabei ist das nur 1 Atombombe in Europa schon die größte Katastrophe wäre. Dieses soll eben weitmöglichst verhindert werden, deswegen wird ja die Arschkriecherei betrieben um Nordkorea nicht groß zu verärgern... Aber alles durchgehen lassen darf man ihnen nicht...
  #17   3ncoder 15.04.2012 17:14   
Die Nordkoreaner ham an Vogl!
  #16   MAXALEX 14.04.2012 15:19   
@SwonVIP da gebe ich dir recht es wird auch Krieg geben nur wann kann keiner sagen vileicht morgen vileicht in 100 Jahren wir leben leider in Abzocke Welt jeder will der beste der reichste der alleskönner sein und mehr zu haben von GELD und MACHT deswegen.
  #15   techno23452 14.04.2012 13:15   
@10 Du brauchst gar nicht so weit nach Osten zu schauen um ein gutes Beispiel für Propaganda zu finden.Wie wäre es zum Beispiel mit unseren gleichgeschalteten Medien ?!?!
  #14   barface 14.04.2012 11:27   
@9: Das Kriegsgrät ist dort entscheidend. Vietnam ist ein ganz anderer Sachverhalt.
Nordkorea hat eine Armee mit veralteten Kriegerät . Südkorea wird von den USA
hochgerüstet. Übrigens über den Vietnamkrieg weiß ich gut bescheid. Ja sicher der Zwerg
Vietcong hat gesiegt gegen die USA. Aber die Koreanische Halbinsel ist anderes als Vietnam. Na gut gegen zu allem entschlossenen Kämpfern haben moderne Armeen kaum eine Chance. Nur war der Vietcong keine Armee , sondern es waren Guerilla-Kämpfer. Das musst du wissen ! Korea ist nicht Vietnam ! Ist Vietnam nach dem Krieg
(1957-1973) nicht wieder geteilt worden und mit ca.51000 Kämpfer ist man nicht
in der Überzahl gegen 850.000 US-Soldaten . Wenn du dich damit beschäftigst hat
muss du sowas wissen. Nordkoera hat eine Armee mit ca. 1,2 Millionen Soldaten
und Südkorea etwa 539.000 Soldaten. Vietnam war damals , nicht so wie heute
Nord-und Südkorea. Vietnam ist auch ganz anderes beschaffen.
Übrigens auskennen glaubst beide Länder kennen sich in ihrem Gebiet nicht aus.
Obwohl für mich dieses Säbelrasseln mehr Drohgebärden sind.
Nordkorea will einfach Respekt. Beim Wort Krieg bin ich vorsichtig.



  #13   We aRe LoSeR 14.04.2012 11:06   
#9 Wenn der Krieg bereits im eigenen Land ist, kann man nicht mehr als Gewinner bezeichnet werden.

Sie haben sich gut verteidigt - das stimmt. Und es hat auch viele Leben gekostet, auf seiten der USA - - Allerdings auch "nur" Soldaten.

Gewonnen haben sie den Krieg jedenfalls SICHER NICHT.

-------

Und zum Thema:

Diese spielereien gehen mir nur noch auf die Nerven. Wenn Korea tatsächlich einen Krieg will, sollen sie ihn doch starten und schon hat sich das Problem um Nordkorea erledigt ... denn nach dem Krieg wird es kein Korea in dieser Form mehr geben.

Ansonsten sind das doch nur irgendwelche Kinderspielchen, bei denen sie sich irgendwie toll und stark aufführen müssen.

Man sollte ihnen einfach mal direkt mit einem Krieg drohen und vereinigte Flotten vor die Tür stellen. Entweder halten sie dann die Füße still, oder bye bye Kim Jong.

Jeder normale Mensch wird eine ins Gesicht kriegen, wenn er sich aufführt, als wäre er der Obermacker, aber eigentlich nur eine Witzfigut ist ... das sollte endlich auch für dieses Möchte-Gern-Land gelten.

Selbst wenn der Start geglückt wäre, dann macht eine kleine Langstreckenrakete doch keine Macht mehr aus.

Sie schaufeln sich einfach nur immer tiefer, ihr eigenes Gab ... nur bisher hat noch keiner die Erde wieder auf sie drauf geschmissen ...
  #12   KingOfMainhattan 14.04.2012 00:02   
willst du failraketen bauen, musst nach nordkorea schauen :p
  #11   Sery 13.04.2012 21:34   
#9 Bei dem Krieg hat der Westen nicht verloren, was soll er verloren haben, wenn es ihm um nichts ging? Die USA hat dort einzig und allein Material in Form von Kriegsmaschinerie, Truppen und Geld verloren, alles andere war für die USA doch gar nicht von belang. Es ging ihnen darum mit Südkorea einen starken Verbündeten zu haben. Soviel dazu.
Russland unterstützt Nordkorea nach wie vor, zwar nicht Russland direkt, aber Waffenschieber - und Händler aus Russland verkaufen immer noch sehr viel an die Nordkoreaner.
Nordkorea versucht langsam aber sicher sich aus der Isolation zu kämpfen, das klappt allerdings nicht, da erstens die technischen Mittel fehlen, zweitens die geldlichen Mittel fast noch knapper sind und drittens, weil die Bevölkerung am Abgrund steht.
Wenn Nordkorea nicht langsam vom \"Sozialismus\" und vom Kommunismus weg kommt wird das mit dem \"gesunden Volk\" nichts. Die Kim-Jong-Dynastie müsste bald mal ein Ende haben, diese sind einfach zu giftig...
Zur Aussage \"da kommt eh bald Krieg\"...Wenn es darum geht, dass bei einer solchen Möchte-gern-Provokation von Kriegsvorbereitung gesprochen geht, was macht dann der Iran? - Einen Weltkrieg vorbereiten? Schon klar, Nordkorea versucht mit Dominanz sich vor den Sanktionen zu retten und den asiatischen Raum zu dominieren, solange Kumpel China allerdings da seine Finger mit im Spiel hat wird das wohl nichts werden. Alles in Allem finde ich es interessant, wie Nordkorea mit allen Mitteln versucht Respekt zu erlangen, wie man sieht, sieht man nichts außer Fehlschläge.

We are one.
  #10   dainless 13.04.2012 20:48   
next war incoming -.-'

Naja, wenn die Bevölkerung nix darf ausser ihren Führer anzubeten, und dieser einfach macht was ihm gerade gefällt, ist ein nächster Krieg, bei dem die nordkoreanische Bevölkerung bedingungslos hinter ihrem Lanf stehen werden, unabwendbar denke ich.

Die Propaganda da ist fast schlimmer als unter Hitler...
  #9   beerz 13.04.2012 20:23   
@7 das kriegsgerät ist überhaupt nicht entscheidend!
Hast du dich schon mal etwas über den Vietnamkrieg informiert? ;) Die Vietcong und die NVA haben gegen den "Westen" gewonnen ;) und das auch ohne modernes Kriegsgerät!
Einfach weil sie in der Überzahl waren und ihr Land nicht hergeben wollten und weil sie sich einfach um einiges besser in ihrem Land ausgekannt haben und die taktisch wertvollen Tunnelsysteme hatten.
  #8   Diego10 13.04.2012 17:26   
Da stelle ich mir selbst die Frage was in den Köpfen der ganzen Kim-Jongs so läuft..

Für mich ist und bleibt die Regierung dort der größte Abschaum den es jemals gab und jemals geben wird.
Es tut mir einfach Leid das unter diesem Abschaum am Ende dann die unschuldigen Menschen leiden. Und wenn dann der "Führer" stribt sollen alle weinen und verzweifelt sein? Ehrlich selbst meine Politiklehrerin hat sich erfreut gezeigt über den Tot des Vorgängers...
  #7   barface 13.04.2012 17:11   
Mal sehen was sie sich nun einfallen lassen in Nordkorea.
Vielleicht können wir uns bald auf einen Krieg freuen. Obwohl Nordkorea mehr Soldaten hat als Südkorea. Südkorea hat aber modernes Kriegsgrät.
Nordkorea nicht. Mal sehen wie es weiter geht. Bloß sich nicht verrückt machen lassen.
  #6   DjJoulez 13.04.2012 15:45   
@4 der Satz mit "4. Würen alle TB hören, hätten wir keine Probleme ;) Ich sag da nur: WE ARE ONE" hat was.
Das grösste Problem wär dann nurnoh, wenn ein Song gespielt wird, der einem nicht gefällt :O
  #5   RNGeorg 13.04.2012 15:44   
wie sauer wird dieser kleine sohnemann wohl sein das er nicht wissen wird wie das wetter so werden soll ...
  #4   thelastandtheonly 13.04.2012 14:56   
Also des mit dem Eskalieren glaub ich nicht einmal. Nordkorea hat es - und da stimm ich #1 zu - nicht leicht, könnten es aber einfacher haben. Ich denke, die werden beim Versuch sich aufzuspielen von allen Mächten gleichzeitig angegriffen, da da jeder was dagegen hat. Ich meine, wenn sogar der Chinese Angst hat. Bei dem steht schließlich n Damm vor der Tür (bei dem Nordkorea sowieso schon mal gedroht hat den wegzusprengen). es dauert nicht mehr allzulange, aber ein Krieg in dem alle gegeneninander kämpüfen kommt so schnell nicht. 1. Weltwirtschaftskrise 2. Japan-Unglück 3. Cyberwar 4. Würen alle TB hören, hätten wir keine Probleme ;) Ich sag da nur: WE ARE ONE
  #3   Mafu 13.04.2012 14:48   
Warum schießen die auch ne Rakete ins All für n' toten Politiker ? oO ich stimme #2 zu. Das Eskaliert da bald und dann schießen die alle gegenseitig auf sich mit Raketen..
  #2   SwonVIP 13.04.2012 13:39   
Irgendwann gibts da eh noch einen Krieg -.-
  #1   LetTheKickCome 13.04.2012 13:37   
Bei Battleship: "Das waren bestimmt die Nordkoreaner"

Aber Nordkorea ist halt auch ein Staat der sich immer weiter vom Rest der Welt abschottet, das liegt aber auch zum Teil an den Saktionen, die es Nordkorea nicht einfach machen sich "normal" zu verhalten.




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