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Mega-Fusion in der Rüstungsindustrie möglich – EADS verhandelt mit BAS Systems




In der Europäischen Rüstungsindustrie bahnt sich eine der größeren Fusionen der letzten Jahre an: Wie man aus Unternehmenskreisen erfahren konnte, haben der deutsch-französisches EADS-Konzern, zu dem auch Airbus gehört, und die britischen BAE Systems begonnen, erste Fusionsgespräche zu führen. Sollten diese schlussendlich von Erfolg gekrönt sein, so würde durch die Fusion der amerikanische EADS-Rivale Boeing weit in den Schatten gestellt.

„Der Zusammenschluss würde einen internationalen Luftfahrt-, Rüstungs- und Sicherheitskonzern von Weltrang mit bedeutenden Herstellungs- und Technologiezentren in Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien und den USA hervorbringen“ heißt es in einer von BAE Systems veröffentlichten Erklärung zu den Fusionsplänen. Geplant ist, so wurde weiterhin bekannt, dass die Aktionäre von EADS mit 60 Prozent am neuen Konzern beteiligt werden, jene von BAE mit 40; an der Börse sollen beide Unternehmen jedoch auch nach dem Zusammenschluss getrennt geführt werden.
Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums war bislang nicht zu einer Stellungname zu den weiteren Planungen bereit. Klar ist aber, dass sich beide Unternehmen bis zum 10. Oktober zu ihrem weiteren Vorgehen erklären müssen.

Sollte es zu einem Zusammenschluss beider Unternehmen kommen, so würde der daraus resultierende Konzern den amerikanischen Boeing-Konzern nicht nur im Umsatz übertreffen, sondern auch ein gutes Stück abhängen und somit ein weiteres Zeichen der Stärke der europäischen Luftfahrtindustrie sein.
 


Bildmaterial: Clemens Bilan / dapd Grafik: derFlo
Am 12.09.2012 um 22:00 Uhr von derFlo


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  #2   Knoedelmann-Deluxe 13.09.2012 14:42   
Interessante News. Immer wieder toll, dass sowas hier auftaucht was man sonst nirgendwo liest. Immer weiter so.
  #1   Alliebaba 12.09.2012 22:41   
Genau das was wir jetzt brauchen. Den weltgrößten Rüstungskonzern. Und was braucht dieser - genau, noch mehr Kriege. Doppelkapazitäten kann man dann auch gleich noch durch Entlassungen abschaffen, das bringt Profit! Und wenn sie jetzt noch nicht too big to fail sind, danach wären sie es bestimmt.




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